13.- 15. Juli 2003 - Cataratas de Iguazu

(Monique)

Die Cataratas de Iguazu werden als Argentiniens Nr. 1 Sehenswürdigkeit gepriesen. Dementsprechend sind wir gespannt was wir zu sehen bekommen. Ich erinnere mich an meine Enttäuschung damals bei den Niagara Wasserfällen, welche ich mir viel imposanter vorgestellt hatte.

Am Sonntag machen wir uns also für unsere Verhältnisse früh auf und stehen um 10 Uhr morgens vor den Toren des Nationalparks. Es ist strahlendes Wetter mit stahlblauem Himmel, richtige Schweizer Schokoladebildli Verhältnisse, wenn auch kühl. Normalerweise sieht man die Leute auf den Bildern immer mit Bikinis posieren, das können wir nicht bieten.

Im Prospekt steht, dass man zur Besichtigung einen ganzen Tag braucht, mind. 8 Std. Wir denken, dass dies sicher eine Übertreibung ist, im Laufe des Tages stellen wir aber fest, dass dem tatsächlich so ist. Es hat Trails, die an die verschiedenen Aussichtspunkte führen und schon bei die ersten Blicken auf die Wasserfälle können wir nur staunen und nach jeder Wegbiegung wird das Schauspiel noch imposanter. Keine Spur von Enttäuschung, im Gegenteil, wir sind tief beeindruckt von diesen ungemeinen Wassermassen, die über die Felsen hinabdonnern. Stundenlang laufen wir die verschiedenen Trails ab und knipsen jede Menge Fotos.

Wir haben Glück, denn genau heute, am 13. Juli, ist Vollmond und wir können am Fullmoon Walk teilnehmen. Es ist kalt, aber der Mond beglitzert dafür umso schöner die Wasserfälle und taucht das Ganze in eine mystische Stimmung. Wunderschön!

Am nächsten Tag gönnen wir uns einen Ausschlaf- und Entspannungstag. Am Dienstag wollen wir noch die brasilianische Seite der Wasserfälle besichtigen. Einfacherweise setzen wir uns ins Taxi (das Auto hätten wir ein- und ausführen müssen) und lassen uns über die Grenze chauffieren, was so sehr einfach geht. Es haben die Ferien begonnen und es hat massig Leute. Den Brasilianern gehören nur gerade 5 % der Fälle, dafür haben sie den besten Blick auf den Gargante del Diablo, das abmarschieren des Trails und bestaunen der Fälle dauert aber auf dieser Seite nur etwa eine Stunde. Hier hat’s viele aufdringliche Viecher (Nasenbären?), die prompt unsere mit CH-Mayonnaise präparierten Sandwiches aus meinem Rucksack stehlen!

Wir sind froh, haben wir beide Seiten der Wasserfälle besichtigt, den beide bieten wunderschöne und beeindruckende Ansichten.

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