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Jetzt hatten wir den schwierigsten Part hinter uns (dachten wir) schliesslich hatten wir unser (bezahlbares) Traumauto gefunden. Der Ausbau war jetzt sozusagen das Dessert (wir dachten, die im Internet übertreiben masslos mit ihren Jammertiraden). Schliesslich ist es doch ganz einfach: Wir wollen im Auto schlafen, sitzen, essen, (not)kochen und unsere Sachen sollten irgendwo verstaubar sein. Dass das Ganze funktionell und dennoch gemütlich sein sollte versteht sich von selbst. |
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Wir waren konfrotiert mit allerlei Entscheidungen, wohin mit dem (schweren) Wasser, wie hoch ist die Sitzbank, damit Sascha nicht schwere Haltungsschäden davon trägt, brauchen wir eine Kühlbox, eine Zusatzbatterie sollte irgendwo hin, nehmen wir das PortaPotti mit? Tausend Dinge mussten berücksichtigt werden (wie viel schlimmer muss das sein, wenn man ein Haus baut!). Dazu kamen die allerlei Ideen und Ratschlägen der Verwandt- und Bekanntschaft, die unsere Verwirrung meist noch verstärkten. |
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Es begann die Suche nach einem geeigneten "Vorbild". Zwar gibt es durchaus einige spezialisierte Firmen, welche einem alle Wünsche verwirklichen, aber da fehlte uns ganz eindeutig das nötige Kleingeld (besser gesagt, wir wollten das Geld für die Reise ausgeben und nicht für den Ausbau). |
www.deserttec.ch | |
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Unsere Hoffnung lag auf dem Vodoo-Treff. Nebst dem das Treffen wortwörtlich im Wasser versoff (es regnete eigentlich ununterbrochen), waren auch wir ziemlich ernüchtert. Die gesichteten Ausbauten (wenn denn jemand bei diesem Sauwetter die Türen offen hatte) waren weit von unseren Vorstellungen entfernt: zu rudimentär, zu kalt, zu protzig, zu geschmacklos, zu teuer, zu gross, zu klein - und überhaupt schienen alle ein Dachzelt oder ein Hochdach zu haben. Na ja, für den 3-Wochen-Trip in die Wüste mag das ja seine Berechtigung haben aber in Patagonien blasen da so gewisse Winde. |
www.atw.ch | |
| Sascha verfiel wieder in ein Stadium des Kopfzerbrechens und der traumgeschwängerten Nächte (siehe auch Autokauf). Schliesslich galt es neben der richtigen Anordnung auch die richtige Materialwahl zu treffen. Sascha entschloss sich schlussendlich für AdamHall Material und Phenolharzplatten). |
autokauf | |
| Endlich kam der Tag und wir sahen einen Ausbau der uns beiden gefiel (Merci Roland!). |
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Bis am letzten Tag vor der Abreise baute Sascha, bis kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Das Resultat kann sich aber sehen lassen!!! Merci Schätzi für Deinen Einsatz! |
fotoalbum |